Vollzeitstudent

Bild: © NinaMalyna – Fotolia.com

Studenten im Vollzeitstudium sind von Beruf her gesehen Student. Das Studium steht hierbei im Mittelpunkt. Alle Lehrveranstaltungen finden in der Regel ausschließlich an der jeweiligen Universität oder Fachhochschule statt und das Studium wird daher auch Präsenzstudium genannt.

Der Studienablauf im Vollzeitstudium

Der Ablauf eines Vollzeitstudiums ist von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich. So gibt es Vollzeitstudenten die nur wenige Tage die Woche Vorlesungen haben und viel Freizeit genießen können. Andere wiederum müssen jeden Tag zur Uni, oft auch bis in die späten Abendstunden. Die Einteilung kann allerdings von Semester zu Semester variieren. Auch unterscheiden sich Vollzeitstudiengänge bezüglich der Anwesenheitspflicht, den Prüfungsleistungen, der Regelstudienzeit sowie der Größe der Studienjahrgänge.

Vor- und Nachteile im Überblick

+ volle Konzentration auf’s Studium

+ mehr Freizeit unter dem Semester

+ Semesterferien!!!

 Finanzierungsprobleme

 eingeschränkte Verdienstmöglichkeiten

 häufig wenig Praxisbezug

Vorteile im Vollzeitstudium

Die Vorteile dieser Art des Studiums liegen auf der Hand. Die Studenten können sich komplett auf ihr Studium konzentrieren und müssen nicht den Spagat zwischen Beruf und Lernen meistern. Zu dem genießen sie vor allem unter dem Semester die Freiheiten, die Arbeit für das Studium frei einzuteilen, erfahrungsgemäß öfters mal auszuschlafen, unwichtige Vorlesungen auszuselektieren – vorausgesetzt es besteht keine Anwesenheitspflicht – und damit das Leben als Student in vollen Zügen zu genießen.  Natürlich rächt sich das Faulenzen unter dem Semester dann häufig in der Prüfungsphase, in der es bei den meisten hoch hergeht. So ist es nicht ungewöhnlich, dass Studenten dann für ein bis zwei Monate die Wohnung kaum noch verlassen und nur noch essen, schlafen und lernen im Kopf haben. Doch diese Zeit geht erfahrungsgemäß schnell vorbei und es winken die Semesterferien. Nicht unüblich sind bis zu 2 Monate Freizeit in denen es bei vielen heißt: reisen, Freunde treffen, abschalten – das lässt die stressige Prüfungsphase schnell wieder in Vergessenheit geraten. Einziges Manko dabei – für die meisten Vergnügungen ist Geld nötig.

Die Schattenseiten des Vollzeitstudium

Damit wären wir bei der Schattenseite des Vollzeitstudiums – Geldmangel. Für viele stellt die Finanzierung ein gewisses Problem dar, denn häufig bleibt keine Zeit für einen Job. Allerdings gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten wie z. B.  Studienkredite oder BAföG. Auch genießen viele Studenten die Unterstützung der Eltern, Kindergeld oder gehen einem 400 € -Job nach um sich den Alltag zu finanzieren. In seinen Verdienstmöglichkeiten ist man als Vollzeitstudent leider eingeschränkt, eben weil man hauptberuflich Student ist. Alles über die Verdienstmöglichkeiten erfahrt ihr hier. Eine weitere Kehrseite des Vollzeitstudiums ist der häufig kritisierte mangelnde Praxisbezug. In der Regel haben die Studenten im Vollzeitstudium lange Theoriephasen mit nur wenig praktischer Erfahrung. Für den Berufseinstieg ist dies häufig ein Hindernis da berufliche Erfahrung häufig ein Anforderungkriterium ist. Allerdings gibt es immer die Möglichkeit praktische Erfahrungen in Werkstudentenjobs und Praktikas zu sammeln. Viele Studiengänge sehen bereits eine integrierte Praxisphase vor, in der die Studenten berufliche Erfahrungen sammeln können.

Es gilt also abzuwägen…

Letztendlich ist es immer ein wenig abhängig von einem selber, was man sucht. In der Regel überwiegen bei den Vollzeitstudenten die Freude an der frei einteilbaren Zeit, der vielen sozialen Kontakte und die Schmankerl, die das Studentenleben zu bieten hat, wie feiern, feiern und nochmal feiern. Für Studienanwärter die jedoch größere finanzielle Verpflichtungen haben und sich ein Vollzeitstudium nicht leisten können oder bereits während des Studiums mehr praktische Erfahrungen sammeln wollen, ist vielleicht eher ein duales Studium die passende Alternative. Näheres dazu erfahrt ihr in wenigen Tagen.

 

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